Wanderfreizeit auf dem Lahnwanderweg vom 17.09.2017 bis zum 24.09.2017

Am Sonntagmorgen fuhren 11 Wanderer des Westerwald-Vereins Buchholz nach Bad Ems zur diesjährigen Wanderfreizeit. Von hier aus starteten wir unsere Etappen auf dem Lahnwanderweg.

Bad Ems wem fallen da nicht der jährliche Blumenkorso, Emser Pastillen und Emser Mineralwasser ein, aber dass es da noch mehr gibt, haben wir bei unserer Wanderfreizeit festgestellt. Bad Ems gilt als das Kaiserbad im 19. Jahrhundert, Kaiser und Könige, sogar der russische Zar kurten hier. Auch heute kann das Bad noch durch beeindruckende Gebäude aus dieser Zeit punkten. Bad Ems ist auch für seine Therme bekannt. Einige Wanderer genossen bei einem Besuch die Schwimm-und Saunalandschaften.

Eine Woche lang liefen wir von Limburg nach Balduienstein, von Obernhof nach Dausenau und von Bad Ems nach Lahnstein. Wir besichtigten Limburg mit seiner beeindrucken Altstadt und dem Dom. Die Landschaft vom Wasser aus erlebten wir auf einer Bootsfahrt von Limburg nach Balduienstein. Die Wanderung über den Rundwanderweg „Höhenluft“ ließen uns fantastische Ausblicke auf die Kaiserstadt von den Höhen genießen. Geradezu ideal hat sich dabei die Lahnbahn erwiesen.

Der Lahnwanderweg, vor 5 Jahren als Premiumwanderweg eröffnet, erfordert eine gute Kondition und Trittsicherheit. Die An- und Abstiege waren für uns eine Herausforderung. Aber wir wurden auf den Höhen auch durch traumhafte Ausblicke belohnt. Die Stille der Wälder und die offenen Wiesenlandschaften ließen uns den Wanderweg genießen. Genossen haben wir auch den Besuch von Obernhof und den Wein, der dort angebaut wird.

Neben der Landschaft wanderten wir durch Dörfer und Städtchen wie Diez, Nassau, Dausenau, Fachingen, Balduienstein und Lahnstein. In Lahnstein verabschiedeten wir die Lahn bei usseligem Regenwetter in den Rhein.

Danke an die Wandergruppe, dass sie die Strapazen nur leise murrend hingenommen haben und Dank an die Schutzengel, die uns auf den Steigen, in der Ruppertsklamm und auf dem Umweg so schützend begleitet haben, so dass wir alle wieder gesund nach Buchholz zurück sind.              PSt

 

 

Wanderfreizeit vom 11.09.bis 18.09.2016

in der Pfalz, Südliche Weinstraße

 

Willkommen in Kirrweiler im Hotel „Zum Schwanen“. Die Gemeinde zählt zu den größten Weinbaugemeinden der Pfalz. 12 Wanderer des Westerwald-Vereins Buchholz e.V. verbrachten hier ihre diesjährige Wanderfreizeit.

 

Jede von den Wanderungen hatte eine Besonderheit, etwas ganz Spezielles, was uns in Erinnerung bleiben wird, einmal war es das Hambacher Schloss, das mit seiner großen Freiheitskundgebung, als das Hambacher Fest in die Geschichte einging. Die Forderungen nach politischen Mitspracherechten war nicht begrenzt auf die Pfalz sondern

auf die deutsche Nation.

 

Unser nächstes Ziel war die Ortsgemeinde Rhodt, deren schön gepflegten Fachwerkhäuser unter Denkmalschutz stehen. Hier finden wir die typische Bauweise der Höfe mit alten Torbögen. Von Rhodt ging es weiter zur Villa Ludwighöhe, ehemaliger Sommersitz von König Ludwig von Bayern. Heute befindet sie sich im Besitz des Landes Rheinland Pfalz und dient als Museum und Kulturstätte. Die Rietburgbahn nahe bei der Villa brachte einige von uns auf direktem Wege zur Burgruine Rietburg. Die anderen machten sich zu Fuß auf den Weg. Auch dieser Weg führte uns durch Mischwälder stetig bergauf unserem Ziel entgegen.

 

Die Wanderung von Gleisweiler führte durch Esskastanienwälder, an geschnitzten Holzfiguren über die Trifelsblickhütte mit dem beeindruckenden Panorama zum Schwarzwald, über die Rheinebene bis nach Frankreich. Der Schlusspunkt setzte an diesem Tag die historische Walddusche aus dem Jahre 1843 im schönen Tal am Hainbach.

 

St. Martin, ein malerischer Luftkurort, deren historischer Ortskern unter Denkmalschutz steht, durchquerten wir einige Male in unserer Wanderwoche.

 

Die zweithöchste Erhebung in der Pfalz ist der Kalmit (673 m). Die Mühen des Anstiegs wurden durch eine tollen Blick über Maikammer und die Rheinebene bis zum Odenwald entschädigt. Der Abstieg erfolgte über das Naturdenkmal Felsenmeer. Gigantische Felsformationen und von der Natur flach geschliffene Felsplatten erwarteten uns. Dieses Felsenmeer war einstmals eine geschlossene Felsenschicht, die durch Frostsprengung in einzelne Trümmer zerlegt wurden.

 

Ich hoffe ihr habt jetzt selbst Lust auf die Pfalz. Es waren erholsame Tage, mit leckerem Essen und Wein, saftigen und süßem Naschen an den Reben.

 

Der letzte Wandertag führte uns mit der Bahn nach Neustadt. Hier lauschten wir einem Blockflötenkonzert in der Kirche. Danach machten wir eine Kirchenführung. Zurück sind wir dann durch die Weinberge gewandert. Danke an Wolfgang und Margret für die abwechslungsreiche Wanderwoche, die von euch sorgfältig geplant wurde.

PSt.

 

 

 

 

 

 

Die Wandergruppe des Westerwald-Verein "on tour kultur"

 

Am 06.03.2016 stand auf dem Wanderplan des Westerwaldvereins Buchholz„Tour Kultur“. Wolfgang und Margret hatten für uns den Besuch im Haus der Geschichte als Wanderung und Museeumsbesuch geplant.

Mit dem Bus fuhren wir nach Niederdollendorf/Fähre.  Die Fähre brachte uns auf die Godesberger Seite des Rheins. Von hier aus wanderten 16 Wanderer dem ersten Ziel,

dem Haus der Geschichte, Bonn, entgegen.

Das Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland in Bonn ist ein Museum zur deutschen Zeitgeschichte. Das Museum zeigt in seiner Dauerausstellung die deutsche Geschichte von 1945 bis zur Gegenwart. Ein Besuch lohnt sich.

Über das Wetter am 06.03.2016 sei so viel gesagt „Schiet-Wetter“. Nach 2 Stunden Information ging es dann zurück zur Godesberger Fähre, immer noch „Schiet-Wetter“. In Niederdollendorf angekommen wanderten wir zum zweiten Tagesziel „Weinhaus Lichtenberg“. Ja, was soll ich sagen, es hat uns alles geschmeckt, der leckere Wein und die köstlichen „kleinen Gerichte“.  Danke den Organisatoren. Der Bus brachte alle Wanderer wohlbehalten nach Buchholz zurück.

 

 

Wanderjahr 2016 erfolgreich gestartet

 

Einige Tage vorher hatte es geschneit und eine wunderbare Winterlandschaft erwartete die Wandergruppe des Westerwaldvereins am 17.01.2016 zur ersten Wanderung in 2016.

Auf bekannten Wegen, ging es rund um Buchholz. Start und Ziel war die Schutzhütte Wallau.

über Oberscheid, Griesenbach nach Obereip-Grenze, dann nach Kircheib, von hier wieder zurück nach Buchholz. Zum Abschluss gab es Glühwein, der auch unterwegs schon angeboten wurde, Kaffee und leckeren Hefekranz.

 

Wanderfreizeit vom 28.08.2015-04.09.2015

auf der Ostsee-Insel Rügen

 

Die Wanderfreizeit startete in den frühen Morgenstunden des 28.08.2015 in Buchholz. Per Taxi ging es nach Bonn Hbf. Nach 8 Std. Zugfahrt erreichten wir unser Ziel, das Ostseebad Binz auf der Insel Rügen. Ein kurzer Rundgang mit ersten Eindrücken von der Binzer- Seebrücke, der Bäderarchitektur, auf die wir bei unseren Wanderungen oftmals treffen werden, beendete unser Anreisetag.

 

Die ersten beiden Wanderungen starteten wir von Binz, über die Granitz, der bewaldete Höhenrücken, zwischen den Ostseebädern Binz, Sellin und Lancken-Granitz.

Die erste Wanderung führte von Binz am Schwarzen See über den Hochuferweg nach Sellin. Hier die imposante Seebrücke und sehr gute Beispiele der Bäderarchitektur. Rückkehr an den Gleisen des Rasenden Roland (dampflokbetriebene Schmalspureisenbahn), am Jagd-Schloss Granitz, bekannt durch die 154 Stufen umfassende Eisentreppe im Inneren des Turmes, nach Binz zurück.

Das Ziel der nächsten Wanderung war Putbus. An Großsteingräbern (Jungsteinzeit) und am Rügenischen Boden, der Insel Vilm vorbei zum Zielort Putbus. Putbus war das erste Seebad auf Rügen. Sie ist auch als weiße- und Rosenstadt bekannt. Für die Rückkehr nach Binz nutzten wir den Rasenden Roland.

 

Am Montag war die Insel Hiddensee unser Ziel. Hiddensee ist etwa 16,8 km lang, an der schmalsten Stelle 250 m und an der breitesten etwa 3,7 km breit. Sie ist Rügen westlich vorgelagert. Mit Bus und Schiff erreichten wir den Ort Vitte auf der Insel. Wir wanderten über den Deich nach Kloster und von dort über den Dornbusch zum noch betriebsfähigen Leuchtturm. Besichtigung der Kirche und Grab von Gerhard-Hauptmann.

 

Die Wanderung am Dienstag ging vom Königsstuhl, berühmtester Kreidefelsvorsprung der Stubbenkammer im Nationalpark Jasmund, 118 m über dem NN, über den Hochuferweg nach Sassnitz. Auf unserem Weg hatten wir beeindruckende Ausblicke auf die Kreidefelsen und auf die Ostsee. Sassnitz ist ein staatlich anerkannter Erholungsort an der Ostsee. Sie erhielt 2012 den UNESCO-Weltkulturerbe-Titel für die reichhaltigen Buchenurwälder im Nationalpark Jasmund.

Unsere letzte Wanderung am Mittwoch führte uns nach Mönchhof.

Von Lobbe nach Gager über die Zicker Berge, Rundblick über die Ostsee und den Rügischen Bodden, nach Groß Zicker, Besichtigung der Kirche, zurück nach Lobbe. Mit Bus nach Binz.

 

Der letzte Tag auf Rügen konnte nach freier Verfügung gestaltet werden oder mit der

Wanderführung von Binz nach Prora. Prora ist ein Ortsteil der Gemeinde Binz. Er ging aus dem zwischen 1936-1939 gebauten jedoch unvollendet gebliebenen Gebäudekomplex hervor. Hier sollten durch die Organisation Kraft durch Freude (KdF) 20.000 Menschen gleichzeitig Urlaub machen können. Nach dem Beginn des Zweiten Weltkrieges wurden die Bauarbeiten eingestellt. Heute werden aus dem lange Jahre vernachlässigten monumentalen Gebäudekomplex Eigentumswohnungen, Hotelanlagen. Eine Jugendherberge und ein Info Zentrum Prora vervollständigen die Nutzung.

 

Glücklich, alle Teilnehmer wieder zurück nach Buchholz gebracht zu haben, verabschiedet sich die Wanderführung bis zum nächsten Mal.

PST

 

 

 

 

Wanderfreizeit vom 31.08.2014-07.09.2014
in Daun-Gemünden

Neun Wanderer vom Westerwald-Verein Buchholz verbrachten ihre diesjährige Wanderfreizeit in der Vulkaneifel, in Daun-Gemünden.

Der Anreisetag begann mit einem ausgiebigen Frühstück in der Schutzhütte Wallau. Unsere Hinfahrt führte uns an der Ahr entlang und auf Umleitungen gegen Mittag zum Hotel Restaurant Müller. Gemünden empfing uns mit heftigen Regenschauern. Aber nachmittags konnten wir doch einen Spaziergang nach Daun machen.

Der folgende Wandertag führte uns vom Gemündener Maar zum Weinfelder Maar (Totes Maar), hier Besuch der Weinfelder Kirche mit Ihrer schaurigen Geschichte *). An Ziegen und Eseln ging es weiter zum Schalkenmehrener Maar, und über den schönen Lieserpfad nach Manderscheid. Unterwegs trafen wir die 100 Schüler der Internationalen Schule, Ffm, die ohne IPhone mit Zelt und Schlafsack eine Projektwoche durchführten. Nach dem Sinn ihres Tuns fragten und überrascht zur Kenntnis nahmen, dass wir das Wandern freiwillig machten.

Der Besuch der Erlöserkirche in Gerolstein, die mit ihren großflächigen Goldmosaiken ein Kleinod der Kirchenkunst darstellt stand heute auf unserem Plan. Weiter ging es auf dem Felsenpfad, zur Buchenloch-höhle, Zufluchtsstätte der Steinzeitmenschen, vorbei an Deutschlands größtem Mineralbrunnen und der majestätischen Kasselburg. Diese Eindrücke und der tolle Blick auf das Brunnenstädtchen machten auch aus diesem Wandertag ein besonderes Erlebnis.

Eine weitere Wanderung führte uns von Manderscheid über den Vulkanringweg durch die Wolfsschlucht zum Meerfelder Maar nach Manderscheid zurück. Unterwegs klopften wir Steine und warfen einen Blick durch eine Lupe, die uns die geologische Seite der Steine verdeutlichte.

Um die Geologische Auswirkungen der vor 400 Millionen Jahren aktiven Vulkane besser verstehen zu können, haben wir das Eifel-Vulkanmuseum in Daun besucht und unsere Kenntnisse vertieft oder Neues dazugelernt. Die weltweiten Aktivitäten der Vulkane werden hier anhand einer Karte dargestellt. Es brodelt da noch ganz gewaltig im Inneren der Weltkugel.

Der letzte Wandertag war etwas regnerisch aber dennoch schön, er führte die Gruppe von Gemünden (372m) nach Pützborn-Nerother-Kopf (657m).

Der Rückreisetag ging über Nürburg-Adenau, am Nürburgring vorbei , zur Nürburg nach Buchholz zurück.

Es war wieder einmal eine gut durchdachte und liebevoll vorbereitete Wanderfreizeit. Danke an die Ausrichter, Wolfgang und Magret. Es hat Spaß gemacht, es war manchmal anstrengend, siehe Zitat der Eiflerin, aber immer wieder ein gutes Gefühl mit einer homogenen Gruppe einen wundervollen Wandertag erlebt zu haben.

Tradition ist fast schon, unterwegs ein „Großer Gott, wir loben dich“ zu singen, denn er hatte uns so wieder so Schönes beschert.

                                                                                   Bericht von Petra Sterzenbach

 

 

 

 

 

 

Wanderfreizeit im Sauerland am Rothaarsteig
im September 2013

Natur genießen, entspannen, durchatmen, unter diesem Motto stand die diesjährige Wanderfreizeit der Wanderfreunde des Westerwaldvereins vom 01.09.bis 07.09.2013.

Eine Autostunde von uns entfernt, liegt die Gemeinde Kirchhundem, Sauerland. Unser Quartier schlugen wir in Selbecke, Hotel Assmann, unweit des Rothaarsteiges auf.

Am Ankunftstag führte unsere erste Wanderung zum Rhein-Weserturm. Dort auf dem Rothaarkamm scheiden der Rhein und die Weser voneinander. Durch hundert Prozent Natur, erwanderten wir schöne Wiesentäler, liefen unsere ersten Schritte auf dem Rothaarsteig entlang, sammelten an und um der „Krummen Frau" Himbeeren zum sofortigen Genuss.

Am zweiten Wandertag fuhren wir nach Milchenbach, ein Ort, der schon 2 mal beim Bundeswettbewerb, „Unser Dorf soll schöner werde" mit einer Goldmedaille ausgezeichnet wurde. Von hier aus ging es rund um den Härdler, höchste Erhebung im Kreis Kirchhundem-Lennestadt. Unser Weg führte uns durch Buchen- und Fichtenwälder, wir machten Halt am Magrethenstein und wanderten wieder einige Kilometer auf dem Rothaarsteig zum Potsdamer Platz, zur Sonnbornquelle. Beim Abstieg vom „Berg" kamen wir an einer urigen Köhlerhütte vorbei und waren begeistert von einem Baumpilz. Am Ende der Wanderung durchstreiften wir den Ort Milchenbach, der mit Recht als schönes Dorf gelten kann.

Unsere dritte Wanderung, die „Oberhundemer Nordtour" führte uns von Selbecke entlang der Hundem, an der Adolphsburg vorbei nach Oberhundem. Von hier führt ein kontinuierlich sanfter Aufstieg zum Alpenhaus. Hier genossen wir unsere Mittagspause und vor allem den schönen Panoramablick. Über „Potsdamer Platz", gibt es wohl öfter hier, kamen wir zum „Hölzernen Kreuz", jetzt war es aber an der Zeit , unter dem Kreuz stehend ,für einen Gipfelschnaps. Der liebe Gott hatte sicher seinen Spaß an uns. Aber weiter ging die Wanderung zum „Steinernen Kreuz", das unter Denkmalschutz steht, es wurde aufgrund einer Sage errichtet. Steil abwärts kamen wir wieder in Selbecke zu unserem Quartier.

Am vierten Tag wurde nicht gewandert, wir fuhren mit dem Auto Richtung Winterberg. Unterwegs machten wir Halt in Fleckenberg und besichtigten die „Historische Besteckfabrik" Hier wurde uns an einem Rohling die Herstellung eines Löffels gezeigt. Die Maschinen werden mit Wasserkraft der Lenne angetrieben. Über Arbeitsschutz, brauchen wir hier nicht reden. Es war echte Knochenarbeit. Unsere Fahrt ging weiter, vorbei am Kahlen Asten, nach Winterberg. Den Ort Winterberg bekannt als Austragungsort von Bob- und Skispring-Wettbewerben durchstreifte jeder für sich. Nach einer Stärkung fuhren wir nach Bad Berleburg zum Schloss. Ein Rundgang durch die Orangerie und eine Besichtigung des Schlosses von außen genügte für heute. Der Rückweg unseres heutigen Ausfluges führte am Rhein-Weserturm, am Panoramapark vorbei, wieder nach Selbecke.

Am nächsten Tag war wieder wandern angesagt. Geplant war der Weg vom Hotel nach Schwartmecke. Der Ort war Ausgangspunkt für unsere heutige Tour „Im Zeichen des Rothaarsteiges". Irgendwie waren wir heute alle etwas angeschlagen, so ein Tag Wanderpause bekommt uns nicht. Auch hatte uns jemand die Wanderzeichen versteckt. Aber es ging wieder zum Alpenhaus und der Weg ist gut angezeigt. Nach einem langen Aufstieg brauchten wir eine/zwei geistreiche Getränke zur Stärkung. Nach der Pause folgten wir dem Rothaarsteig-Zuweg, rund um den Kahleberg, über Brie und Böhmenkamp zum Rothaarsteig. Unterwegs hatten wir wieder wunderschöne Panoramablicke, mussten knifflige Holzspiele lösen und ließen auf gut platzierten Aussichtsbänken die Seele baumeln. Wieder lag der Rhein-Weserturm an unserem Weg. Einige stiegen auf den Turm, hier öffnete sich für uns der Blick über das „Land der tausend Berge". Zurück in Oberhundem warfen wir noch einen kurzen Blick in das Stickerei Museum.

Unser letzter Wandertag führte uns „Rund um Saalhausen". Wir starteten vom Parkplatz der Tourist-Info. Der Weg war nicht immer so optimal ausgeschildert, so dass wir prompt eine Ehrenrunde einlegen mussten und uns ein freundlicher Förster wieder auf den rechten Weg brachte.

Am Samstagmorgen ging es wieder nach Hause. Bei optimalen Bedingungen, wie tolles Wetter, guter Unterkunft und schönen Touren verbrachten wir eine entspannte Wanderfreizeit im Sauerland. PSt

 

 

 

Wanderfreizeit in der Fränkischen Schweiz
vom 2. - 8. September 2012.

 

Wie schon so oft, hatten auch in diesem Jahr Wolfgang und Margret Pleitner zu einer von ihnen hervorragend geplanten und organisierten Wanderfreizeit des WWV-Buchholz eingeladen. Wandergebiet war die ,,Fränkische Schweiz" rund um Eglofftein. An der Wanderfreizeit nahmen insgesamt 14 Personen teil.

Untergebracht war unsere Wandergruppe im Gasthof ,,Schlehenmühle", abseits vom Straßenverkehr, in einem ruhigen Tal der Trubach, vordem eine Mahl- und Sägemühle, umgeben von Schlehenbüschen, die ihr den Namen gaben. Die Schlehenmühle wurde 1648 erstmals als zum Burggut Bieberbach gehörend urkundlich erwähnt.

Am Sonntag, dem 2.9. startete unsere Wandergruppe bei guter Laune und Sonnenschein um 8.oo Uhr ab Parkplatz rn Buchholz mit 4 PKWs Richtung
Fränkische Schweiz. Auf der A 3 ging es schnell gen Süden, wo dann nach ca. 2,5
Stunden auf dem Rastplatz Fromberg eine ausgiebige Rast mit einem schon bekannten Frühstück eingelegt wurde. Gestärkt und voller Tatendrang steuerte die Gruppe nun die Stadt Bamberg zu einem Zwischenstopp an.

Bei einem Rundgang, geführt von Wolfgang und Margret besichtigten wir den Bamberger-Dom und die Altstadt und erfuhren einiges zu deren Geschichte. Danach ging die Fahrt weiter und wir erreichten am späten Nachmittag unseren Standort ,,Schlehenmühle". Nach der Belegung der Zimmer und einem schmackhaften Abendessen, wurde der Anreisetag in gemütlicher Runde ausklingen lassen.

Die erste Wanderung am Montag, 3. 9. führte uns zunächst von der Schlehen-mühle nach Wichsenstein. Dort bestiegen wir eine Aussichtsplattform und hatten einen weiten Blick über die Hügel und Bergkuppender Fränkischen Schweiz. Weiter führte uns die Wanderung nach Gößweinstein, dem größten Dreifaltigkeits-Wallfahrtsort Deutschlands. Die Wallfahrtskirche, 1730-1739 erbaut, der Ortskern und die Burg, erstmals 1076 urkundlich erwähnt, wurden besichtigt. Ein Linienbus brachte uns bis nach Apfelbach, von wo wir zur Schlehenmühle zurück wanderten.

Am Dienstag, 4. 9. fuhren wir mit den PKWs nach Eglofftein, wo unsere Wanderung begann. Die Wanderung führte uns zur hoch gelegenen Pfarrkirche, weiter über den Signalstein zu den Kletterfelsen bei Sorg und von dort nach Obertrubach. Durch das Trubachtal, vorbei an der Hammermühle, wanderten wir zurück nach Eglofftein. An der Schlehenmühle angekommen, belohnten wir uns mit Erfrischungsgetränken.

Von der Schlehenmühle aus wanderten wir am Mittwoch, 5. 9. nach Egloffstein, weiter zur Egloffsteinerhüll, Hundsboden und Hundshaupten. Die Strecke führte durch Streuobstwiesen mit, im Gegensatz zu unserer hiesigen Region, reichlich tragenden Pflaumenbäumen, die zum Naschen einluden. Zu einer Tasse Kaffee kehrte unsere Wandergruppe im Wildgehege bei Hundshaupten ein. Unser
Pensionswirt überraschte uns am Abend mit leckeren Spezialitäten vom Holzkohlegrill und einem reichhaltigem Salatbuffet.

Zur Wanderung am Donnerstag, 6. 9. fuhren wir mit den PKWs nach Leutenbach. Wanderziel war die Ehrenbürg, im Volksmund das Walberla, mit 514 m Höhe der heilige Berg der Franken. Namenspatronin ist die Hl. Walburga, der auch die Kapelle auf dem Gipfelplateau gewidmet ist. Die Ehrenbürg entstand vor 135 bis 200 Millionen Jahren als Riff im Jurameer und menschliche Spuren reichen bis in die Jungsteinzeit zurück. Auf der Rückfahrt kehrte unsere Wandergruppe in ein Egloffteiner Cafe ein und lies sich Eis, Kaffee und Kuchen gut schmecken.

Die letzte Wanderung der Wanderwoche begann wieder an der Schlehenmühle und führte über Affaltertal Richtung Eglofftein. Auf dem Pfarrfelsen, mit freiem Blick auf Egloffstein, machte die Gruppe Rast. Weiter gingen wir durch Mostviel und den steilen Aufstieg durch den Adlergraben zurück zur Schlehenmühle.

Eine von stetigem Sonnenschein verwöhnte Wanderfreizeit ging zu Ende. Nun war schon wieder Koffer packen angesagt. Nach dem Abendessen bedankte sich unsere Gruppe bei Wolfgang und Margret mit netten Worten und einer kleinem Aufmerksamkeit, dass wir mit ihnen diese schöne und gut vorbereitete Wanderwoche erleben durften. Samstagmorgen wurde das Gepäck in die Autos verstaut und die Heimreise angetreten. Gegen 15.00 Uhr hatten alle wieder
wohlbehalten ihr Zuhause erreicht. Jetzt gehörte die Wanderfreizeit 20L2 schon
der Vergangenheit an, wird allen Beteiligten aber noch lange in guter Erinnerung bleiben.

H. F.

 

 

 

Unterwegs auf dem Westerwaldsteig - Wanderwoche 2011

Am Sonntag, den 25.09.2011 starteten 12 Wanderfreunde zu der Wanderwoche 2011. Bei herrlichem Sonnenschein von strahlend blauem Himmel fuhr die Gruppe morgens ab Buchholz zum Zwischenstop nach Leuscheid. Hier empfing uns unsere Wanderfreundin Angelika zu einem ausgiebigen Frühstück. Gut gestärkt und

bester Laune ging die Fahrt danach weiter zu unserem Standort-Hotel nach Nistertal. Aber langes Rasten war nicht angesagt. Nach dem Zimmerbezug stand die erste Wanderung an. Ziel war Bad Marienberg mit Barfußpfad, Apothekengarten und herrlicher Altstadt. Auf dem Rückweg hatte das Glück unsere Wandergruppe verlassen. Eine Wanderfreundin stürzte und brach sich den linken Arm. Ein frühes „AUS" für sie und Ihren Mann. Begleitet mit unseren Genesungswünschen traten beide montags die Heimreise an.

Tags darauf führte uns die Wanderung, mit nunmehr noch 10 Personen, von Hachenburg über Unna-Korb, Großer und Kleiner Wolfstein, Bad Marienberg nach Nistertal zurück. Mit 22 km die längste Wanderstrecke der Woche.

Am Dienstag, wanderten wir 15 km von Nistertal zum Basaltabbaugebiet „Stöffelpark", bekannt durch den Fossilienfund „die Stöffelmaus". Nach Besichtigung von Anlagen und Parkgelände ging es weiter zur Alpenroder Hütte, zur verdienten Mittagsrast. Gestärkt und weiter bei spätsommerlichem Wetter führte uns der Weg zur Wied-Quelle, von hier bis zur Mündung in den Rhein durchfließt sie mit 102 km drei Landkreise. Tagesziel war Dreifelden.

Mittwochs starteten wir in Dreifelden, wanderten an den Seen entlang, am Wölflinger Weiher vorbei durch Brandscheid zum Zielpunkt Bhf. Westerburg.

Von hier aus ging es Donnerstags weiter, über Gemünden, durch die natürlich schöne Holzbachschlucht, vorbei am Secker Weiher, erreichten wir nach 17 km unser Ziel Rennerod.

An den Kaiser-Eichen vorbei ging es am nächsten Tag von Rennerod zur Fuchskaute. Mittags machten wir an der Krombachtalsperre Rast dann führte der Weg nach Rehe, ein idyllisches Westerwalddorf. Hier besichtigten wir das alte Rathaus mit Gebetsaal und kehrten anschließend in einem urigen Café ein, um uns mit leckerem Kuchen und Kaffee etwas Gutes zu gönnen. Frohgelaunt ging es dann zur Fuchskaute, mit 656 m, der höchste Punkt des Steigs, wo sich heute nicht mehr „Fuchs und Hase gute Nacht sagen" denn hier entstand durch modernes Management ein Hotel und Restaurant zu einem bekannten Ausflugsziel.

Samstags sollte uns unser Taxi nach Breitscheid bringen, was aber Straßenbauarbeiten verhinderten, so dass sich unsere Tagesetappe um 5 km auf 21 km verlängerte. Der Weg führte uns nach Erbach, Uckersdorf in die schöne Altstadt nach Herborn. Hier endete nach 120 km auf dem Westerwald-Steig unsere Wanderwoche von Hachenburg nach Herborn. Abends in gemütlicher Runde wurde noch einmal Rückschau gehalten, der Wanderführerin Petra mit Applaus und Dankesworten für die gut organisierte Wanderfreizeit gedankt. Am Sonntag Morgen traten wir, immer noch bei wunderschönem Sonnenschein die Heimreise an und erreichten noch vor Mittag unsere Heimatgemeinde Buchholz , eine schöne und erlebnisreiche Woche ging zur Ende.H.F.

 

 

 

Auf Schusters Rappen durch die Stille und wilde Romantik der Mittelmosellandschaft.

Wanderfreizeit vom 14.8. bis 20.8.2010

 

Unsere Wanderungen, wie immer, sorgfältig vorbereitet von Wolfgang und Margret führten uns von Kröv ausgehend, meist auf dem Moselhöhenweg nach Bengel-Kloster Springierbach; Reil-Pünderich; Rachting – Zeltingen – Kloster Machern; Enkirch – Strakenburg – Traben Trabach; Kinheim- Gracher Schanzen – Bernkastel Kues und auf der Heimfahrt nach Trier.

Auf dem Moselhöhenweg wanderten wir in einer Schieferlandschaft und durch ein Weinbaugebiet mit den steilsten Weinbergen Europas, auf Graden hoch über der Mosel.

Die schiffbare Mosel, fließt auf 545 km von den französischen Vogesen

durch Deutschland bis zur Rheinmündung nach Koblenz. Allein in Deutschland helfen  14 Schleusen die Staustufen zu überwinden. Auf der Rückfahrt von Bernkastel Kues nach Kröv passierte unser Schiff die Schleuse Enkirch, so dass wir einen Einblick von einer

Verschleusung bekamen.

Fachwerkfassaden, Kopfsteinpflaster, kleine Läden und Cafés so bleiben uns die Moselorte in Erinnerung. Auch erinnern wir uns an die schöne Klosterkirche in der wir Schutz vor dem Regen suchten und für einige Zeit ausruhten.

Das Bergauf und Bergab der Wanderungen wurde mit schönen Ausblicken auf die sich daherschlängelnde Mosel und auf die am Ufer liegenden Dörfer belohnt. Die Wanderer nahmen sich Zeit für die am Wege stehende Kapelle, für das reichverzierte Wegekreuz, der Blindschleiche, die sich in der Sonne wärmte, freuten sich über blühende Wiesen und stimmungsvolle Waldwege. Doch auch ein oder zwei gute Gläser Wein in Pünderich, eine freundliche Fährschifferin, mit Ihrer kleinen Fähre, ein stimmungsvoller Abend, wo wir mal die Mosel und mal den Rhein besungen haben, es sind diese Momente die, die Freizeit ausmachten.

 

Wir haben in der Wanderfreizeit wieder so viel Schönes gesehen, was der eine mit der Kamera und der andere sich so verinnerlicht hat, aber der Besuch in Trier war natürlich dann doch der Höhepunkt unserer Reise. Die älteste Stadt Deutschlands, mit der Porta Nigra, dem Dom mit dem Heiligen Rock und dem Marktplatz mit den schönen Häusern und so vielen reizvollen Seitenstraßen und Baudenkmälern beeindruckte uns alle.

Was noch zu sagen bleibt, ist unser Dank an die Gestalter der Freizeit, Wolfgang und Margret, Ihr habt es wieder verstanden eine Wanderwoche zum Wohlfühlen auszurichten,

herzlichen Dank dafür.

 

PSt